So funktioniert es
Die IP-Geolokalisierung schätzt, zu welchem Land, welcher Region und welcher Stadt eine IP-Adresse gehört, samt Anbieter (ISP), autonomem System (ASN) und ungefähren Koordinaten, die auf einer Karte angezeigt werden.
Die Daten stammen aus Datenbanken, die IP-Bereiche mit Standorten verknüpfen, es ist also eine Schätzung, keine exakte Position. Meist stimmt das Land und oft die Stadt, aber Straße oder tatsächliche Adresse lassen sich aus einer IP nicht ermitteln.
Anwendungsfälle
- Ungefähr lokalisieren, von wo aus sich eine IP verbindet, die in deinen Logs auftaucht.
- Den ISP oder die ASN hinter einer Adresse für die Verkehrsanalyse ermitteln.
- Prüfen, ob eine IP zu einem Rechenzentrum, einem VPN oder einer Privatanschluss-Verbindung gehört.
- Zugriffe oder Anmeldeversuche von unerwarteten Standorten untersuchen.
Häufige Fragen
Wie genau ist der Standort?
Das Land ist meist zuverlässig und die Stadt oft korrekt, aber sie kann um Dutzende Kilometer danebenliegen. Sie stellt nie eine Postadresse dar: Es ist eine Schätzung, basierend darauf, wie der Anbieter seine IP-Bereiche zuweist.
Was ist die ASN?
Die Nummer des autonomen Systems identifiziert das Netzwerk, das diese IP im Internet ankündigt, meist ein ISP, ein Hosting-Unternehmen oder eine große Organisation. Sie hilft zu wissen, wem die Konnektivität gehört.
Kann ein VPN oder Proxy das Ergebnis verändern?
Ja. Wenn die Verbindung über ein VPN, einen Proxy oder Tor läuft, zeigt die Geolokalisierung den Standort des Ausgangsservers, nicht den des echten Nutzers.
Funktioniert es mit IPv6?
Ja, es unterstützt IPv4- und IPv6-Adressen, wobei Abdeckung und Genauigkeit der IPv6-Bereiche je nach Datenbank etwas geringer sein können.